HLG Geschäftsbericht 2025

Hessische Landgesellschaft mbH Geschäftsbericht 2020 52 Hessische Landgesellschaft mbH Geschäftsbericht 2025  Anhang Die Gewinnrücklagen haben sich wie folgt entwickelt: Stand 01.01.2025 EUR Zuführung EUR Entnahme EUR Stand 31.12.2025 EUR Hauptrücklage 720.923,40 0,00 0,00 720.923,40 Ausgleichsrücklage 104.312.904,02 305.243,36 0,00 104.618.147,38 andere Gewinnrücklagen 1.669.055,70 0,00 0,00 1.669.055,70 106.702.883,12 305.243,36 0,00 107.008.126,48 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von 3.605 TEUR umfasst das Stammkapital der Gesellschaft. Die Hauptrücklage beträgt gemäß § 12 Abs. 2 lit. b des Gesellschaftsvertrags in seiner aktuellen Fassung ein Fünftel des Stammkapitals. Der Ausgleichsrücklage, die zur Absicherung von Risiken aus der Bodenbevorratung und der ländlichen Siedlung dient, wurde der Gewinn des Geschäftsjahres 2024 in Höhe von 305.243,36 EUR laut Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 01.07.2025 zugeführt. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf Verpflichtungen aus bereits notariell beurkundeten Grundstücksverkäufen des Vorratsvermögens, bei denen noch Erschließungsmaßnahmen ausstehen. Aufgrund der intensiven Bautätigkeit im Berichtszeitraum haben sich diese Verpflichtungen im Vergleich zum Vorjahr um 10.789 TEUR erhöht und belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 36.937 TEUR (i. V.: 47.726 TEUR). Die Rückstellungen für Gestattungs-, Pflege- und Monitoringkosten aus langfristigen Kompensationsmaßnahmen der Ökoagentur sind aufgrund der umfangreichen Verkäufe von Ökopunkten im Berichtszeitraum deutlich angestiegen. Unter Anwendung des § 253 Abs. 2 HGB belaufen sie sich nun auf insgesamt 8.221 TEUR (i. V.: 6.765 TEUR). Die handelsrechtlichen Rückstellungen im Zusammenhang mit gesetzlichen Arbeitnehmerverpflichtungen sind zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr von 709 TEUR auf 832 TEUR gestiegen. Den größten Anteil machen Rückstellungen für nicht in Anspruch genommenen Urlaub mit 718 TEUR aus (i. V.: 621 TEUR). Darüber hinaus bestehen Rückstellungen für Überstundenansprüche in Höhe von 66 TEUR (i.V.: 44 TEUR) sowie für Bonuszahlungen an die Geschäftsleitung von 30 TEUR (i.V.: 30 TEUR). Wie bereits im Vorjahr bestanden zum Bilanzstichtag keine Pensionsverpflichtungen. Die Rückstellung für die Überkompensation aus der Bürgschaftsgewährung in der Bodenbevorratung beträgt zum 31.12.2025 insgesamt 608 TEUR (i. V.: 395 TEUR). Die Rückstellung für potenzielle Schadensersatzansprüche aus Auftragsgeschäften wurde im Berichtsjahr um 22 TEUR auf insgesamt 282 TEUR (i.V.: 260 TEUR) erhöht.

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