HLG Geschäftsbericht 2025

Hessische Landgesellschaft mbH Geschäftsbericht 2025 32  Lagebericht Die Lage der Gesellschaft beschreibt der nachfolgende Fünfjahresvergleich 2025 2024 2023 2022 2021 Anlagevermögen Mio. EUR 4,0 4,3 4,5 4,4 4,4 Umlaufvermögen Mio. EUR 312,4 282,0 230,6 205,2 219,5 Eigenkapital Mio. EUR 109,2 110,6 110,3 108,6 102,6 Fremdkapital (ohne Rückstellungen) Mio. EUR 158,5 117,9 73,3 50,3 67,3 – davon verzinslich Mio. EUR 142,7 102,6 57,1 35,2 50,2 – davon Finanzierung Entwicklungsmaßnahmen (Treuhandvermögen) Mio. EUR 0,5 0,4 0,2 0,0 0,0 Eigenkapitalquote (gerundet) %-Satz 33 % 37 % 47 % 52 % 46 % Eigenkapitalzinsen Mio. EUR 5,6 6,0 3,7 1,1 0,9 Fremdkapitalzinsen (Bodenbevorratung) Mio. EUR 3,7 2,5 0,5 0,3 0,6 Realisierte Zinsen (Bodenbevorratung) Mio. EUR 2,8 3,0 2,1 5,1 9,7 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren #Gesellschaftliche Verantwortung Die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung ist Bestandteil der Unternehmensstrategie der HLG und spiegelt sich in verschiedenen Bereichen ihrer Geschäftstätigkeit wider. Dabei berücksichtigt die Gesellschaft soziale, ökologische und ökonomische Aspekte nachhaltiger Entwicklung. Die Umsetzung erfolgt insbesondere über die verschiedenen Aufgabenfelder der HLG. Hierzu zählen im Rahmen der Bodenbevorratung insbesondere die Baulandentwicklung als Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge in Hessen sowie die Entwicklung energieeffizienter Siedlungskonzepte. Darüber hinaus umfasst das Aufgabenspektrum Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur sowie die Begleitung landwirtschaftlicher Bauvorhaben unter Berücksichtigung ökologischer Anforderungen und des Tierwohls. Weitere Schwerpunkte liegen in der Sicherung und Pflege von Kompensations- und Aufforstungsmaßnahmen, der Umsetzung von Arten- und Biotopschutzprojekten sowie Maßnahmen zur Renaturierung von Flächen. Darüber hinaus trägt die Gesellschaft durch die Bewirtschaftung landeseigener Staatsdomänen zur Erhaltung historischer Bausubstanz bei. Ergänzend unterstützt sie im Rahmen ihres Flächenmanagements Infrastrukturmaßnahmen, insbesondere im Bereich des Straßenbaus. Zudem verfolgt die HLG Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Rahmen ihrer unternehmensinternen Klimastrategie und engagiert sich in verschiedenen sozialen Projekten in Hessen. Die Berücksichtigung gesellschaftlicher Verantwortung ist damit Bestandteil der operativen Geschäftsprozesse der Gesellschaft. #Umweltbelange Die HLG berücksichtigt Umweltbelange im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit und verfolgt Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen sowie zur Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz. Als Dienstleistungsunternehmen gehört die Gesellschaft nicht zu den energieintensiven Produktionsbranchen, erfasst jedoch ihre unternehmensbezogenen Emissionen und leitet daraus Maßnahmen zur Emissionsreduktion ab. Ein zentraler nichtfinanzieller Leistungsindikator ist hierbei die Entwicklung der unternehmensbezogenen Treibhausgasemissionen. Grundlage bildet ein unternehmensweites CO2-Konzept zur Bilanzierung und Bewertung der Emissionen sowie zur Identifikation relevanter Emissionsquellen und Reduktionsmaßnahmen. Die HLG hat durch die auditcert GmbH ihren CO2-Fußabdruck für das Jahr 2024 gemäß dem Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard ermitteln lassen. In die Bilanzierung einbezogen wurden die Standorte Kassel, Gießen und Mörfelden-Walldorf. Gegenüber dem Basisjahr 2019 reduzierten sich die Emissionen um rund 110 t CO2e auf etwa 147 t CO2e. Wesentliche Beiträge hierzu leisteten die Modernisierung der Heiztechnik am Standort Kassel, der Einsatz einer mit Grünstrom betriebenen Wärmepumpe in Mörfelden-Walldorf sowie ein geringerer Fernwärmeverbrauch in Gießen. Die Emissionen aus der Geschäftsmobilität nahmen nach dem Wegfall pandemiebedingter Einschränkungen zuletzt wieder leicht zu, liegen jedoch weiterhin unter dem Niveau des Basisjahres. Weitere Effekte ergaben sich aus einem geringeren Verbrauch an IT-Produkten und Papier sowie einem höheren Anteil selbst erzeugten Stroms aus Photovoltaikanlagen. Zur Kompensation der verbleibenden Emissionen

RkJQdWJsaXNoZXIy MzE1MTgyMA==