Hessische Landgesellschaft mbH Geschäftsbericht 2025 33 Lagebericht erwarb die HLG Zertifikate im Umfang von rund 148 t CO2e über die SWM Versorgungs GmbH. Dabei wurden Emissionen aus Scope 1, Scope 2 sowie ausgewählte Scope-3-Emissionen berücksichtigt. Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz werden zudem an den Unternehmensstandorten umgesetzt, unter anderem durch den im Plus-Energie-Standard errichteten Büroneubau der HLG in Mörfelden-Walldorf mit Photovoltaikanlagen und einer mit Grünstrom betriebenen Wärmepumpe. Darüber hinaus verfolgt die Gesellschaft Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und Ressourcennutzung, unter anderem durch Energieeinsparmaßnahmen sowie durch die fortschreitende Digitalisierung betrieblicher Prozesse. Zudem berücksichtigt die HLG Umweltbelange auch in ihren operativen Geschäftsbereichen. Dabei misst die Gesellschaft insbesondere in der Baulandentwicklung im Rahmen der Bodenbevorratung einem verantwortungsvollen Umgang mit der begrenzten Ressource Boden besondere Bedeutung bei. Grundlage hierfür bilden die Richtlinien zur Förderung der Bodenbevorratung für öffentliche, agrarstrukturelle und ökologische Zwecke in Hessen. Die HLG unterstützt hessische Kommunen bei der Entwicklung energieeffizienter Baugebiete, unter anderem durch Vorhaben im Plus-Energie-Standard. Zur fachlichen Unterstützung wurde der Leitfaden „Baulandentwicklung – Wege zum Plus-Energie-Standard“ in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, der Landesenergieagentur Hessen sowie dem House of Energy erarbeitet und den Kommunen als Orientierung für die Planung energieeffizienter Siedlungsstrukturen und integrierter Mobilitätskonzepte bereitgestellt. Auch in der Landwirtschaft haben die Anforderungen an Klimaschutz und Tierwohl in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Technische Lösungen zur Reduzierung von Emissionen sowie zur Verbesserung der Haltungsbedingungen gewinnen vor diesem Hintergrund zunehmend an Bedeutung und sind inzwischen ein fester Bestandteil der landwirtschaftlichen Bauberatung sowie der Umsetzung entsprechender Bauvorhaben durch die HLG. Darüber hinaus unterstützt die Gesellschaft über die Ökoagentur Hessen Maßnahmen im Naturschutz, insbesondere durch Aufforstungs- und Kompensationsprojekte. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Maßnahmen zur Gewässerentwicklung und Renaturierung. Die HLG unterstützt hessische Kommunen hierbei auf Grundlage von Landesaufträgen, insbesondere im Landesprogramm „100 Wilde Bäche für Hessen“ sowie im Projekt „Gewässermanagement als Unterstützungsleistung für Gewässerunterhaltungspflichtige 2025 ff.“. In diesem Zusammenhang werden Städte, Gemeinden und Wasserverbände bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung des ökologischen Zustands der Gewässer im Sinne der europäischen Wasserrahmenrichtlinie unterstützt. #Arbeitnehmerbelange Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und Leistungsfähigkeit der HLG. Die Gesellschaft verfolgt das Ziel, ein leistungsförderndes und zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld zu schaffen, das den sich wandelnden Anforderungen der Arbeitswelt sowie der fortschreitenden digitalen Transformation Rechnung trägt. Hierzu gehören insbesondere eine standortübergreifende Zusammenarbeit, der kontinuierliche Austausch von Wissen und Erfahrungen sowie eine werteorientierte Führungskultur. Ein Schwerpunkt der Personalpolitik liegt auf der kontinuierlichen Qualifizierung und Weiterentwicklung der Beschäftigten. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des zunehmenden Wettbewerbs um qualifizierte Fach- und Führungskräfte verfolgt die HLG das Ziel, ihre Attraktivität als Arbeitgeberin langfristig zu stärken. Dazu gehören unter anderem individuelle Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie flexible Arbeitsmodelle. Auf Grundlage der Gesamtbetriebsvereinbarung „Mobiles Arbeiten“ können Mitarbeitende – abhängig von den betrieblichen Erfordernissen – bis zu 40 % ihrer monatlichen Arbeitszeit mobil erbringen. Gleichzeitig bleibt der persönliche Austausch an den Standorten ein wesentlicher Bestandteil der Zusammenarbeit und fördert Teamarbeit, Innovation sowie den Wissensaustausch innerhalb der Organisation. Ergänzend profitieren die Beschäftigten von individuellen Teilzeitlösungen, bedarfsgerechten Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie weiteren Angeboten im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung. Zu den wesentlichen Arbeitsbedingungen bei der HLG zählen darüber hinaus eine Vergütung nach dem Tarifvertrag für das Land Hessen (TV-H), eine betriebliche Altersversorgung sowie langfristige und sichere Beschäftigungsperspektiven. Im Rahmen der Personalpolitik misst die HLG der Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden eine besondere Bedeutung bei. Die betriebliche Gesundheitsprävention ist Bestandteil der strategischen Personalentwicklung und zielt darauf ab, gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen zu fördern sowie die individuellen Gesundheitsressourcen der Beschäftigten zu stärken. Hierdurch sollen das physische und psychische Wohlbefinden am Arbeitsplatz unterstützt und möglichen gesundheitlichen Belastungen frühzeitig entgegengewirkt werden. Die Entwicklung entsprechender Maßnahmen erfolgt bedarfsorientiert auf Grundlage identifizierter Anforderungen sowie unter Berücksichtigung von Rückmeldungen der Mitarbeitenden. Hierzu zählen unter anderem Gesundheitsbefragungen sowie Gefährdungsbeurteilungen, beispielsweise im Hinblick auf psychische Belastungen am Arbeitsplatz. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für geeignete Maßnahmen, etwa in Form von Workshops zur Analyse von
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